Es ist dunkel oder wenn der Strom mal länger als ein paar Stunden ausfällt.

Mit diesem Artikel will ich weder Panik machen noch Angst schüren – wie es die Energiekonzerne momentan machen – sondern einfach nur einen kleinen Denkanstoß geben:
Habt ihr euch eigentlich schon einmal Gedanken darüber gemacht was passiert, wenn der Strom längere Zeit weg ist? Sei es durch eine Überlastung des Netzes, Schnee – wie vor ein paar Jahren im Ruhrgebiet – oder eine Naturkatastrophe wie aktuell in New York oder Haiti?

Ohne Strom geht heute praktisch nichts mehr; Einfache und luxuriöse Dinge wie Internet, Fernsehen, Radio. Doch es ist weit schlimmer, denn selbst Kochen, Heizen, warmes Wasser oder gar Tanken sind ohne Strom heute nicht mehr möglich. Die Abhängigkeit zum Strom ist ein sehr großes und von den meisten unterschätztes Problem. Alle denken immer, dass uns hier in Deutschland so etwas nicht passieren könnte. Aber ich denke bis vor zwei Wochen hätte auch niemand gedacht, dass so etwas in einer Metropole wie New York passieren könnte.
Natürlich mangelt es den Menschen dort an vielem außer Strom. Doch wenn man sich ansieht was alles auf Grund des fehlenden Stroms nicht mehr verfügbar ist sollte man sich evtl. Gedanken darüber machen wie man mit so einer Situation umgeht:

  • Ohne Strom funktioniert fast keine Heizung mehr – denn mindestens für den Transport des Wassers durch die Leitungen wird Strom benötigt.
  • Ohne Strom funktioniert kein Kühlschrank mehr und somit sind viele Lebensmittel schnell verdorben.
  • Ohne Strom funktioniert kein Herd
  • Ohne Strom gibt es auch fast kein warmes Wasser mehr – eine Ausnahme bilden hier evtl. Gasboiler – wobei es fraglich sein sollte ob in solchen Szenarien Gas verfügbar ist.
  • Ohne Strom funktioniert im öffentlichen Leben praktisch nichts. Die Geldautomaten spucken kein Geld mehr aus, an Tankstellen kann man ohne Strom kein Benzin zapfen. Die Kühlketten in den Supermärkten brechen zusammen. Früher oder Später fällt der Strom in den Krankenhäusern aus.

Es kann also sicherlich nicht schaden, sich ein paar Vorräte anzulegen – unsere Großeltern und Eltern haben auch schon immer ein paar Dosen mehr als nötig eingekauft und im Vorratsschrank gelagert. Diesen kann man nach und nach einfach aufbrauchen und durch neues ersetzen. So ist auch gewährleistet dass nichts verdirbt oder verdorben ist wenn man es tatsächlich mal brauchen sollte. Allerdings ist es wichtig, nur Dinge zu kaufen die im eigenen Haushalt auch gegessen werden und die gleichzeitig eine längere Zeit – auch ohne Kühlung – haltbar sind. Zusätzlich ein paar Kerzen, Batterien, gute Taschenlampen, ein batteriebetriebenes Radio, ein paar Bücher und Gesellschaftsspiele.

Android vs. iOS

In letzter Zeit stößt mir Apple mit seinen neuen Funktionen innerhalb von iOS immer häufiger zu. Kurz gesagt: Es wird mir immer unsympathischer.

Als ich das Android-Lager vor etwa einem Jahr verlies machte ich das, weil es mir auf die Nerven ging andauernd Probleme mit der Synchronisation zwischen iTunes und meinem Nexus S zu haben. Diese dürften sich durch Google play nun erledigt haben.

Doch während ich iOS eine weile benutzte fiel mir auch einiges durchweg positiv auf:
1. das System an sich läuft deutlich flüssiger
2. viele Apps die es für beide Systeme gibt sind für iOS deutlich besser implementiert worden
3. die Verarbeitung der Geräte ist sehr gut
4. der Wiederverkaufswert eines Apple-Smartphones ist deutlich höher als der eines Android-Smartphones; Vermutlich liegt das daran, dass jedes Jahr ca. 20 neue Androiden auf den Markt kommen.

Android hingegen entwickelt sich rasant weiter. Und die Kampfpreise zusammen mit den häufigen Updates – die man bei “pure Google”-Geräten auch bekommt – machen es wieder ungemein attraktiv; Ein großes Problem von Android ist nach wie vor die Fragmentierung:
Jeder Hersteller kann da sein eigenes Süppchen kochen und so kommt es vor dass viele Geräte nach ein paar Monaten – oder schon zur Markteinführung – total veraltete Android Versionen installiert haben und auch keine Updates bekommen. Natürlich kann man die meisten Geräte rooten (so nennt man den Jailbreak bei Android), aber dann muss man wieder fummeln und frickeln;

Aber ein größeres Ärgernis – zumindest für mich – ist der Trend hin zum immer größeren Telefon. Es gibt praktisch keinen Androiden mehr den man ohne Probleme mit einer Hand bedienen kann. Mag lachhaft klingen, ist für mich aber ein no-go.
Ein weiterer großer Vorteil der Android-Welt: Jeder Dienst kann unter jedem Betriebssystem verwendet werden. Während Apple solch sinnlose Funktionen wie iMessage an ihre eigenen Geräte und Betriebssysteme schweisst funktionieren alle Google-Funktionen plattformübergreifend.

Doch ein Wechsel ist auch nicht so einfach. Immerhin muss man für viele Apps die man täglich verwendet erst einmal entsprechende Gegenstücke für Android finden – man will ja auf nichts verzichten. Die Apps die man gekauft hat kann man auch nicht einfach übertragen, man hat also totes Kapital erzeugt. Auf der anderen Seite kann ich von dem Geld das ich beim Kaufen eines Androiden spare eine Menge neuer Apps kaufen.

Mein Fazit:
Vieles ist bei iOS gut gelöst, wenn auch oft von anderen Jahre später abgekupfert. Aber wirklich innovativ ist Apple in der Hinsicht leider nicht mehr.
Android hat sich in den letzten zwölf Monaten rasant weiterentwickelt und bietet inzwischen auch Unterhaltungstechnisch sehr viel.
Eine Entscheidung ist da – für mich jedenfalls – nicht so einfach zu treffen.

Mac OSX – Menüleiste aufräumen

Um so mehr nützliche Tools man im Einsatz hat desto unübersichtlicher wird die Menüleiste.
Denn entweder brauch man das Symbol um die Applikation zu öffnen oder es lässt sich nicht ausblenden / nicht beenden wenn es ausgeblendet ist.
Auf meiner Suche nach einer gut funktionierenden Lösung bin ich auf Bartender gestoßen. Diese App ermöglicht es, die nicht benötigten Symbole zu verstecken und durch einen Klick auf den Bartender wieder sichtbar zu machen. So kann man sehr schnell und einfach für Ordnung in der Menüleiste sorgen.

Momentan befindet sich Bartender noch in der Beta-Phase und ist kostenlos erhältlich. Danach kostet die App 5,99€ bzw später sogar 11,99€. Jeder der mehr Ordnung in seiner Menüleiste haben wird hier genau das finden wonach er gesucht hat.

[know-how] root-Explorer unter Linux

Wer kenn das Problem denn nicht: Man möchte eigentlich “nur kurz eine Datei nach /usr/var/lib” kopieren, hat aber keine Schreibrechte. Also muss man sich ne shell aufmachen und das ganze von Hand kopieren:sudo cp -R hallo/ /usr/var/lib/

Auch wenn die Konsole (bash) sehr mächtig ist, so kann man doch hin und wieder den Luxus einer grafischen Oberfläche nutzen. Meistens wird es schwierig bis unmöglich wenn man das ganze mit Systemdaten machen will.

Dieses Problem kann aber relativ einfach gelöst werden:
Dafür wird ein neuer Starter (Verknüpfung) angelegt und dort den Dateimanager seiner Wahl (in meinem Fall nautilus) mit folgendem Befehl gestartet: gksudo nautilus * – siehe Screenshots. Am besten legt man sich dafür einen zweiten Starter an. Dann hat einen normalen Dateiexplorer und einen mit root-Rechten.

Bei Gnome und Unity ist der Befehl für die grafische Abfrage des Root-Kennworts gksudo und bei KDE kdesudo. Verwendet man einen völlig anderen X-Window-Manager kann man eines der beiden Programme einfach mit apt-get install … nachinstallieren.

iOS: Dropbox vs. pages (Update)

Vielen ist sicherlich bekannt, dass man keine Daten direkt aus der Dropbox in pages (numbers oder keynote) importieren oder gar wieder zurück exportieren kann.
Die Apps von Apple bieten nämlich leider keine direkte Unterstützung an.

Abhilfe kann man hier über otixo schaffen. Otixo ist ein Dienst der eine Verbindung der Dropbox über webdav erzeugt welche wiederum in pages und co eingebunden werden kann.

Für Privatpersonen ist der Dienst, sofern man nicht mehr als 2gb traffic im Monat benötigt kostenlos verfügbar.
Nachdem man sich dort einen Account angelegt hat kann man direkt eine Verbindung zwischen der Dropbox und dem otixo Account herstellen und sofort loslegen.

Update:
Seit iOS6 und der neusten Version von Pages, Numbers und Keynote kann man direkt aus der  App heraus in die Dropbox, oder eine beliebige andere App exportieren. Somit ist die Anbindung über otixo eigentlich nicht mehr nötig.

Jailbreak Vor- und Nachteile

Nachdem ich nun seit ca 4 Monate mein iPad und iPhone jailbroken habe frage ich mich immer wieder was ich denn jetzt davon habe.

Vorteile

  • SBSettings
  • 5 Icons in der Leiste
  • FolderEnhancer
  • erweitertes Contextmenü
  • iPod- / Musiksteuerung mit den Lautstärketasten
  • besserer Wecker
  • Zephyr echte Multitaskingsteuerung durch Gesten analog zum iPad

Nachteile

  • Garantieverlust?
  • möglicherweise garkeine oder erst sehr späte iOS Updates
  • Sicherheitsrisiko?

Aber ich will hier nicht nur einzelne Punkte gegenüberstellen sondern etwas mehr ins Detail gehen:

Vorteile:
Durch das Jailbreaken hat man die Möglichkeit iOS einen gewissen Feinschliff zu verpassen der so von Apple nicht vorgesehen ist.
Zum Beispiel kann man Dank SBSettings diverse Einstellungen mit wenigen Tipps über die Mitteilungszentrale ändern: 3G abschalten, WLAN abschalten, Flugzeugmodus aktivieren, Helligkeit des Diplays regulieren ect.
Five Icon Dock ermöglicht es eine weitere App oder einen Ordner im Dock abzulegen. Mehr brauch man dazu eigentlich nicht zu sagen.
FolderEnhancer* hebt die lästige Limitierung von Ordnern auf 9 Apps beim iPhone auf und man kann so viele Apps oder Ordner wie man möchte in einen Ordner legen. Sehr nützlich um Ordnung zu schaffen.
Mit dem erweiterten Context Menü kann man z.B. ganz schnell ans Ende einer Homepage springen, spart eine Menge Wischarbeit. ;-)
Activator ist ein allgemeines Tool für Jailbreaker das ungemein nützlich ist. Es erlaubt es die HardwareButtons umzubelegen oder diverse Aktionen auszuführen, wenn man z.B. auf die Uhrzeit tippt. Ich habe mir damit die Musiksteuerung – Nächstes Lied, vorheriges Lied – auf die Lautstärketasten gelegt und wenn ich sie gedrückt halte springe ich eben vor oder zurück.
Der orginale Wecker von iOS ist relativ grenzwertig. Natürlich erfüllt er die grundlegende Funktion eines Weckers, aber dann hört es auch schon auf. Man kann weder Musik als Weckton auswählen, noch die Vibration deaktivieren oder gar die Snooze-Time (Schlummerzeit ;-) ) verändern. Mit PlayAwake* ist das alles kein Problem mehr. Und das praktischste daran ist, dass man all das direkt in der Uhr-App einstellen kann.
Wer ein iPad hat wird sicher immer wieder die Gesten benutzen um Apps zu schließen oder zwischen Apps hin und her zuschalten. Das ist dank Zephyr* auch mit dem iPhone möglich. Das ist mein aktueller Favorit unter allen mir bekannten Tweaks.

* Alle mit einem Stern markierten Tweaks sind kostenpflichtig, sie lohnen sich aber auf alle Fälle und man unterstützt den Entwickler mit ein paar Euros.

Nachteile:
Auch wenn ich oben ein paar kleinere “Nachteile” aufgelistet habe sind diese meiner Meinung nach keine wirklichen Nachteile. Denn je nach Schaden am Gerät kann man den Jailbreak einfach entfernen bevor man es reklamiert.
Die Sicherheit ist mit einem Jailbreak wenn man sein Root-Passwort nach dem Jailbreaken änder auch wieder gegeben. – Dafür gibt es in Cydia eine Anleitung.
Man kann meistens nicht direkt die neuste Version von iOS installieren da man erst auf einen neuen Jailbreak warten muss. Allerdings sehe ich darin kein wirkliches Problem, da die meisten Features die mit einer neuen iOS Version erscheinen vorher schon als Jailbreak Tweak zur Verfügung stehen. :)

Tipps & Tricks für iOS

Nachdem ich nun ca. 2 Monate Erfahrung mit iOS sammeln konnte möchte ich euch folgende Tricks nicht vorenthalten:

Suchen im Safari
Man kann mit der Suchfunktion von Safari auch Webseiten durchsuchen. Dafür gibt man in das Suchfeld einfach den gewünschten Begriff ein und scrollt danach in den Ergebnissen nach unten bis man “Auf dieser Seite (x Treffer) sieht und klickt darauf.
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An den Seitenanfang springen
Sehr oft möchte man auch ganz schnell an den Anfang einer Webseite kommen ohne sich die Finger wund zu wischen. Dafür einfach auf die Uhrzeit oben in der Leiste klicken.20120113-082052.jpg

Programme beenden
Hin und wieder kommt es selbst bei iOS vor, dass sich ein Programm aufgehängt hat. Dann kann man es folgendermaßen beenden: zweimal auf den Homebutton drücken und dann mit dem Finger auf der entsprechenden App gedrückt halten – so wie beim Verschieben von Apps auf dem Homescreen – nach etwa einer Sekunde kommt ein Löschen-Symbol und dann wird die App durch antippen des Symbols beendet.20120113-082259.jpg

Diesen Artikel werde ich immer wieder aktualisieren sobald ich neue praktische Funktionen gefunden habe.